5-Whys-Methode – Warum, Warum …

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Die 5-Whys-Methode ist eine einfache Methode, mit der es möglich ist,  besser die in die Bedürfnisse des  Benutzers erfassen und verstehen zu können. Im wahrsten Sinne des Wortes geht es darum, den Benutzer zu fragen, „Warum?“, wenn dieser etwas erklären.

Das Prinzip dahinter ist sehr einfach. Jede „Warum-Frage“ fordert den Gefragten auf, seine Position neu zu bewerten und es ist möglich ein wenig tiefer in die Argumentationskette einzudringen. Es ist sicherlich merkwürdig, anfangs immer „Warum“ zu fragen, allerdings bietet diese Methode, neben den Einblick in die Argumentationskette, auch einen oft die Ursache für einen gewisse Verhaltensweise.

Das Üben der 5-Whys-Methode ist auch nützlich, um sich daran zu gewöhnen Kunden zu fragen, auch wenn die Antwort schon bekannt ist. Mit Hilfe dieser einfachen Ursachenanalyse kann ein Problem geprüft, behandelt und manchmal auch die Sichtweise geändert werden.

Ein Beispiel

Im folgenden Beispiel hat ein Roboter in einer Fabrik eine Fehlfunktion erlitten –  Die 5-Whys-Methode trägt dazu bei, die Grundursache zu finden:

„Warum hat der Roboter angehalten?“
Der Stromkreis ist überlastet, sodass eine Sicherung durchgebrannt ist.

„Warum ist der Stromkreis überlastet?“
Die Lager waren nicht ausreichend geschmiert, sodass sie verriegelt waren.

„Warum war die Schmierung der Lager unzureichend?“
Die Ölpumpe am Roboter zirkuliert nicht ausreichend das Öl.

„Warum zirkuliert die Pumpe nicht genügend Öl?“
Der Pumpeneinlass ist durch Metallspäne verstopft.

„Warum ist der Einlass mit Metallspänen verstopft?“
Weil sich kein Filter an der Pumpe befindet.

Natürlich ist dieses Beispiel technischer Natur, aber es zeigt wie einfach sich die Methode anwenden lässt, um die Tiefe eines Problems zu erfassen. Die 5-Whys-Methode lässt sich in fast allen Bereichen anwenden und ist ein effektives Mittel in der Nutzerbefragung.

Es ist zwar schon fast etwas spät über die Trends 2019 zu schreiben, aber ich tue es trotzdem. Ich gehe dabei weniger auf die fachspezifischen Themen ein, wie SEO oder Design, dafür gibt es bessere Quellen. Es geht mir an dieser Stelle eher um die Orientierung welche Spielwiesen dieses Jahr auf die Kreation und den Marketer zukommen. Meinen fünf Trend für das Jahr 2019 sind:

  • Insighst - Der Blick hinter die Kulissen
  • Micro Moments - Der richtige Inhalt zur richtigen Zeit
  • Social Streaming - Livestream auf Facebook, YouTube und Co.
  • Video und Podcast - Audiovisuelle Inhalte dominieren auch 2019
  • UX und Holistic -  Erlebbare Inhalte für den Nutzer schaffen

Es gilt auch für 2019: Das nutzerzentriertes Handeln, an jedem Touchpoint der Customer Journey, wirkt sich positiv auf das Markenimage aus. Wir dies nicht beachtet, interagiert der Nutzer nicht weiter mit der Marke.

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