Fünf Grundtechniken für erfolgreiche Workshops

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Einige werden es kennen, Kundenworkshops sind nicht immer leicht. Natürlich helfen Techniken, wie das DISG-Modell, den Gegenüber schnell einzuschätzen, die Kommunikation anzupassen und den Workshops in die gewünschte Richtung zu lenken. Eine Präsentation oder einen Workshop zu halten, war für mich nie einfach. Das lag zum einen daran, dass ich zum Teil sehr fachspezifisch bin und es dadurch immer wieder zu Kommunikationsschwierigkeiten kam und zum anderen verzettle ich mich gerne. Da ich viel mit den T-Shaped Skills befasse, weiß ich welche Fähigkeiten ich noch entwickeln muss. Deshalb habe ich mir mittlerweile Techniken angeeignet, auf die ich bei fast jeden Workshop zurückgreife.

10 / 20 / 30

Ich habe für mich entdeckt, dass ich sehr gut damit zurechtkomme, meine Präsentationen wie Pitchdecks aufzubauen. Also 10, höchsten 15 Folien, eine Redezeit von 20 Minuten und keine Schriftgröße unter 30pt. Das sieht auf den ersten Blick recht einfach, aber stellt einen immer wieder vor die Herausforderung den Inhalt auf das Wesentliche zu reduzieren. Meine Präsentationen für Workshops baue ich ich nach dem selben Prinzip auf, jedes Kapitel folgt dieser einfachen Regel.

Sich erklären

Jeder arbeitet anders und jeder hat auch eine andere Sichtweise darauf. Ich erkläre zu Beginn, wie ich bzw. das Team im Projektverlauf arbeiten wird, warum wir nutzerorientiert arbeiten und in welcher Phase wir uns aktuell befinden. Meist schafft das schon Klarheit und es gibt einen gemeinsame Zielsetzung des Workshops.

Design Challenge formulieren

Häufig schränkt die Zielstellung den Prozess schon soweit ein, dass grundlegende Schritte einfach übergangen werden oder Gegebenheiten nicht hinterfragt. Dadurch wird die Kreativität eingeschränkt und das Endprodukt entspricht meist den Wünschen des Kunden, aber nicht dem des Nutzers. Anstatt vorzugeben, dass eine neue Webseite gemacht werden soll, sollte besser gefragt werden, wie ein digitales Produkt für das Unternehmen aussehen kann.

5 Why’s

Die Frage nach dem „Warum“ bewegt den Gefragten dazu eine neue Perspektive einzunehmen. Der Wechsel aus der Ich-Sicht in die Nutzerperspektive bringt häufig bessere Erkenntnisse darüber, warum das Produkt nicht funktioniert. Diese ist eine Technik, um der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen. Wie das genau funktioniert, habe ich hier erklärt. 5 Why Methode

Feedback

Jeder Teilnehmer erlebt den Workshop anders. Daher versuche ich nach jedem Workshop einen kurze Feedbackrunde zu machen, also
was war gut, was war schlecht und was nehme ich mir aus dem Workshop mit. Diese kurze Reflexion sorgt dafür, dass der Teilnehmer mit einem guten Gefühl aus dem Workshop geht.


Ich weiß, dass jeder seinen eigenen Stil entwickeln muss. Ich habe für mich festgestellt, je einfach und transparenter ich meinen Methoden halte, desto besser laufen meine Workshops. Was ist deine Erfahrungen dazu?

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